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Chronik

Chronik

Am 27. Jänner 1934 versammelten sich im Gasthaus Landeshauptschießstand auf Initiative von Johann Klingenschmid, Gastwirt beim Schererhof, einige Bewohner des damals zur Gemeinde Arzl gehörenden Ortsgebietes Schießstand/Neu-Arzl. Aufgrund des raschen Bevölkerungs- zuwachses in diesem Siedlungsgebiet setzten sich diese Idealisten zum Ziel, eine eigene Feuerwehr zu gründen. Die Siedlung Schießstand- Neu-Arzl zählte zu dieser Zeit etwa 400 Einwohner.
Anlässlich dieser Gründerversammlung wurde die erste Ausschusssitzung mit 6. Februar 1934 festgesetzt, bei der es zur Wahl des Feuerwehr-
ausschusses kam. Die Einheit nannte sich Freiwillige Feuerwehr Arzl 2. Zug.
Bereits acht Monate nach der Gründung, am 16. September 1934 wurde das neue Feuerwehrspritzenhaus in der Monte-Piano-Straße, welches in Eigeninitiative von den Feuerwehrmitgliedern errichtet wurde mitsamt einer neuen Motorspritze eingeweiht.
Ihre Feuertaufe erlebte die Freiwillige Feuerwehr Arzl 2. Zug am
8. September 1935 bei einem Grossbrand in Mühlau, die angebaute Tenne des Gasthofes Koreth stand in Flammen.
1939 bis 1945 wurde die Einheit während der Kriegsjahre der Feuerschutzpolizei unterstellt. Nach dem Krieg wurde die Einheit dann Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl genannt.
Vor den olympischen Winterspielen 1964 übersiedelte die Feuerwehr von der Monte-Piano-Straße in die neuen Räumlichkeiten in der Schützen-
straße. Dort hatte man dann 2 Fahrzeugabstellplätze und einen neuen Mannschaftsraum.
1975 wurde das Gerätehaus um zwei weitere Abstellplätze durch einen Zubau erweitert. Zugleich wurde der FF Neu-Arzl eine Drehleiter DL 37m Baujahr 1973 in den Dienst gestellt. Dies war notwendig da die Einheit während der olympischen Winterspiele 1976 mit der Brandwache im olympischen Dorfes betraut war.
1984 war die Einheit Veranstalter des Landesfeuerwehrleistungswett-
bewerbes in Bronze und Silber.
2000 bis 2002 wurden weitere Räumlichkeiten im Zuge eines Umbaues (Funkraum, Aufenthaltsraum usw.) adaptiert und im Mai 2002 gesegnet.
2004 wurde eine DL 30 von der Berufsfeuerwehr Innsbruck, anstatt der über 35 Jahre alten D 37m in den Dienst gestellt.
2005 würde das alte KLF (Mercedes) und das KDO (VW Pritsche) durch ein modernes KLF der Marke IVECO ersetzt.
2006 wurde über Initiative von Bezirkskommandant Ing. Anton Larcher die Höhenrettungs- und Sicherungsgruppe kurz SRHT (Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen) gegründet und nach 2-jähriger Ausbildung mit April 2008 in den Dienst gestellt.
2009 Austausch des alten TF Toyota HIACE gegen ein MTF Ford Transit




 

Das Stadteilwappen von Neu Arzl/Olympisches Dorf zeigt in rot über weiß geteiltem Schild oben eine weiße Schießscheibe, unterlegt von zwei gekreuzten Fähnchen in den Farben Schwarz-Gelb und Weiß-Grün, und unten eine Darstellung jenes Denkmals mit den dort einheitlich goldfarbenen fünf "Olympischen Ringen", welches kurz nach den IX. Olympischen Winterspielen von 1964 im Olympischen Dorf errichtet worden ist.
Mit diesen Elementen erinnert dieses Stadtteilwappen an die beiden entscheidenden Anstöße zur Entwicklung dieses Stadtteiles. Einerseits war dies nämlich die Errichtung des ehemaligen Landeshauptschießstandes in der Arzler Au (1893), in dessen nördlicher Nachbarschaft sich vor allem nach 1918 die sogenannte Schießstandsiedlung entwickelt hat, und andererseits bildeten die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 den Anlass zum Bau des Olympischen Dorfes.